Home  |  E-Mail  |  Suchen
Sensor Report
Charakteristik
Aktuelle Ausgabe
Nächste Ausgabe
Termine
Mediadaten
Jahresverzeichnis
Kontakt
 
 

SCHWERPUNKT TRANSPARENZ UND FAIRNESS RATING

 

Schnelle und transparente Finanzabschlüsse
Die Finanzberichterstattung steht bei vielen Aktiengesellschaften vor einer neuen Herausforderung. Das Zusammentragen der Daten zu beschleunigen und dabei gleichzeitig die Qualität des Datenmaterials zu erhöhen und die Transparenz des gesamten Abschlussprozesses zu verbessern, ist derzeit eine der wichtigsten Aufgabenstellungen für das Konzernrechnungs- und Berichtswesen vieler Aktiengesellschaften. Denn zeitnahe und hochwertige Finanzinformationen gelten bei Investoren und Analysten zunehmend als Indiz für die Effizienz der Finanzorganisation eines Unternehmens und stärken das Vertrauen in die grundsätzliche Wettbewerbsfähigkeit des betrachteten Unternehmens.

 

Informationen über Compliance Management Systeme als Ratingkriterium
Eine umfassende Analyse und Bewertung von Unternehmen kann sich nicht der Tatsache verschließen, dass die Folgen von Rechtsverstößen, die aus dem Unternehmen heraus oder durch das Unternehmen begangen werden, eine erhebliche Auswirkung auf den ökonomischen Wert des Unternehmens haben können. Diese Auswirkungen können unmittelbar mit Rechtsverstößen im Zusammenhang stehen, zum Beispiel wenn bei Rechnungslegungsmanipulationen im Zahlenwerk Werte vorgetäuscht werden, die tatsächlich nicht vorhanden sind. Die Auswirkungen können aber auch indirekter Natur sein, wenn der Rechtsverstoß selbst unter Umständen sogar zu einer (vermeintlich) Wertsteigerung beigetragen hat, wie dies zum Beispiel bei Umsatzsteigerungen der Fall sein kann, die auf korrupten Vertriebspraktiken ruhen. Die negativen Folgen dieses Verstoßes gegen Anti-Korruptionsgesetzgebung wirken sich dann erst bei einer späteren Aufdeckung auf den Wert des Unternehmens aus.  Es droht eine Bandbreite von negativen Konsequenzen, angefangen bei teils erheblichen zusätzlichen Aufwand (Aufdeckungs- und Rechtsberatungskosten, zum Teil empfindliche Strafzahlungen sowie auch zivilrechtliche Schadensersatzzahlungen), über den Verlust von Marktanteilen (zum Beispiel Ausschluss von öffentlichen Ausschreibungen bei Korruptionsverstößen) bis zum Untergang des Unternehmens als Extremfall.

 

Performance Measurement zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Krankenkassen
Der Terminus Leistung nimmt eine zentrale Position im Selbstverständnis unserer Gesellschaft ein. Diese versteht sich demgemäß – und dies ist im positiven wie im negativen Sinne zu verstehen – als Leistungsgesellschaft (vergleiche Becker 1998, S. 1). Im Verständnis einer Leistungsgesellschaft sind es vor allem die jeweiligen gesellschaftlichen Subsysteme, zum Beispiel das Gesundheitssystem und im Besonderen die hier wirtschaftenden Unternehmen, sprich Krankenkassen, die es – dem handlungsleitenden Interesse dieses Beitrags folgend – nach dem sogenannten Leistungsprinzip auszurichten beziehungsweise zu organisieren gilt.

 

 

NEWS

 

Mehr Transparenz im Ratingmarkt
Die EU-Kommission hat am 16. November 2011 den letzten Vorschlag betreffend Ratingagenturen vorgelegt («CRA III» im EU-Jargon). Um mehr Transparenz im Ratingmarkt zu erreichen, sieht dieser unter anderem vor, dass ESMA (die Europäische Finanzmarktaufsichtsbehörde in Paris) eine Webseite mit aktuellen Ratings der registrierten Agenturen aufbaut.

 

RATING

 

Optimales Rating

In der Praxis streben Unternehmen nach einem möglichst guten Rating. Aus Sicht der Eigner stellt sich die Frage, ob sich das immer lohnt, zumal dieses mit hohen Kosten verbunden sein kann. Der folgende Aufsatz geht dieser Frage nach und analysiert die wesentlichen Einflussfaktoren.

 

Wettbewerbsvorteile durch Optimierung von Rating Verfahren
In der jüngsten Vergangenheit haben einige eklatante Fehlurteile von großen Ratingagenturen wie auch von weltweit agierenden Banken Zweifel an der Effizienz, der Objektivität und der Transparenz der eingesetzten Verfahren aufkommen lassen. Dies hat Forderungen nach europäischen Ratingagenturen zur Folge gehabt, die es allerdings auch längst gibt, wenngleich sie international ohne Bedeutung sind.

 

Invisible Authorities: The Origin and Power of Credit Ratings – Part II
This article provides a comprehensive overview on credit ratings and follows the guiding question «What do CRAs do?». While part I in issue 5/2011 presented the answers to the questions where credit ratings come from (1. History) and what their role is (2. Function), this part will focus on how they are established (3. Methodology) and what they mean in practice (4. Default Rates).


 

RISIKOMANAGEMENT

 

Steuerung und Kreditvergabepraxis einer regional tätigen Genossenschaftsbank – Implikationen aus Basel III –
Schwer nachvollziehbar, aber auch die genossenschaftliche Institutsgruppe, die unbeschadet seit über 150 Jahren durch jede Krise kommt, die kein High-Speed-Money kennt, die keine Kreditvergaben ohne solide Kapitaldienstprüfung vornimmt, die keine Regulierungsarbitrage zwischen Handels-, Bankbuch und Off-Shore-Near-Bank kennt, deren Maxime die Regionalität, das «Know Your Customer» ist, die bestraft wird, ohne zu schnell gefahren zu sein, die quasi als systemrelevant betrachtet wird, ohne es zu sein, muss sich mit ihrem erfolgreichen Geschäftsmodell in vollem Umfang mit Basel III befassen. Ziel dieser Ausarbeitung ist es, kurz darzulegen welche Punkte der CRD IV Richtlinie ab 2013 eine typische Genossenschaftsbank am gravierendsten trifft und wie daraus abgeleitet ein pragmatischer Ansatz zur aktiven Vor-Steuerung des Kunden-Kreditgeschäftes erfolgen kann.


 

 
VERLAG
Rek & Thomas Medien AG

Schmiedgasse 5
Postfach 1762
CH-9001 St.Gallen
Telefon +41 (0)71 228 20 11
Fax +41 (0)71 228 20 14
E-Mail